Am 29. Januar
2007 wurde unser
Verein zur Förderung des geistlichen Lebens in der Evangelischen
Kirchengemeinde Liebenscheid e.V. gegründet.
Wenn Sie spenden wollen ...
Unsere
Bankverbindung:
Konto: 3366707
Bankleitzahl: 57391800
Bank: Westerwald Bank eG
|
Martin Luthers 95 Thesen
Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen,
soll in Wittenberg unter dem Vorsitz des ehrwürdigen Vaters Martin
Luther, Magisters der freien Künste und der heiligen Theologie sowie
deren ordentlicher Professor daselbst, über die folgenden Sätze
disputiert werden.
Deshalb bittet er die, die nicht anwesend sein und mündlich mit uns
debattieren können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu tun. Im
Namen unseres Herrn Jesu Christi, Amen.
1.Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: "Tut Buße"
usw. (Matthäus. 4,17), hat er gewollt, dass das ganze Leben der Gläubigen
Buße sein soll.
2.Dieses Wort kann nicht von der Buße als Sakrament - d. h. von
der Beichte und Genugtuung -, die durch das priesterliche Amt verwaltet
wird, verstanden werden.
3.Es bezieht sich nicht nur auf eine innere Buße, ja eine solche
wäre gar keine, wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke
zur Abtötung des Fleisches bewirkte.
4.Daher bleibt die Strafe, solange der Hass gegen sich selbst - das ist
die wahre Herzensbuße - bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins
Himmelreich.
5.Der Papst will und kann keine Strafen erlassen, außer solchen,
die er auf Grund seiner eigenen Entscheidung oder der der kirchlichen
Satzungen auferlegt hat.
6.Der Papst kann eine Schuld nur dadurch erlassen, dass er sie als von
Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in
den ihm vorbehaltenen Fällen erlassen; wollte man das geringachten,
bliebe die Schuld ganz und gar bestehen.
7.Gott erlässt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich
demütig in allem dem Priester, seinem Stellvertreter, zu unterwerfen.
8.Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für
die Lebenden verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts
auferlegt werden.
9.Daher handelt der Heilige Geist, der durch den Papst wirkt, uns gegenüber
gut, wenn er in seinen Erlassen immer den Fall des Todes und der höchsten
Not ausnimmt. 10.Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester, die
den Sterbenden kirchliche Bußen für das Fegefeuer aufsparen.
11.Die Meinung, dass eine kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe
umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut, das offenbar gesät
worden ist, während die Bischöfe schliefen.
12.Früher wurden die kirchlichen Bußstrafen nicht nach, sondern
vor der Absolution auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die
Aufrichtigkeit der Reue.
13.Die Sterbenden werden durch den Tod von allem gelöst, und für
die kirchlichen Satzungen sind sie schon tot, weil sie von Rechts wegen
davon befreit sind.
14.Ist die Haltung eines Sterbenden und die Liebe (Gott gegenüber)
unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese
ist um so größer, je geringer jene ist. 15.Diese Furcht und
dieser Schrecken genügen für sich allein - um von anderem zu
schweigen -, die Pein des Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem
Grauen der Verzweiflung ganz nahe.
16.Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel in der gleichen
Weise zu unterscheiden wie Verzweiflung, annähernde Verzweiflung
und Sicherheit.
17.Offenbar haben die Seelen im Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso
nötig wie eine Minderung des Grauens.
18.Offenbar ist es auch weder durch Vernunft- noch Schriftgründe
erwiesen, dass sie sich außerhalb des Zustandes befinden, in dem
sie Verdienste erwerben können oder in dem die Liebe zunehmen kann.
19.Offenbar ist auch dieses nicht erwiesen, dass sie - wenigstens nicht
alle - ihrer Seligkeit sicher und gewiss sind, wenngleich wir ihrer völlig
sicher sind.
20.Daher meint der Papst mit dem vollkommenen Erlass aller Strafen nicht
einfach den Erlass sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die
er selbst auferlegt hat.
21.Deshalb irren jene Ablassprediger, die sagen, dass durch die Ablässe
des Papstes der Mensch von jeder Strafe frei und los werde.
22.Vielmehr erlässt er den Seelen im Fegefeuer keine einzige Strafe,
die sie nach den kirchlichen Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen
müssen.
23.Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlass aller Strafen gewährt
werden kann, dann gewiss allein den Vollkommensten, das heißt aber,
ganz wenigen.
24.Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch
jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen
des Straferlasses getäuscht.
25.Die gleiche Macht, die der Papst bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen
hat, besitzt jeder Bischof und jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw.
seinem Pfarrbezirk im besonderen.
26.Der Papst handelt sehr richtig, den Seelen (im Fegefeuer) die Vergebung
nicht auf Grund seiner - ihm dafür nicht zur Verfügung stehenden
- Schlüsselgewalt, sondern auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden.
27.Menschenlehre verkündigen die, die sagen, dass die Seele (aus
dem Fegefeuer) emporfliege, sobald das Geld im Kasten klingt.
28.Gewiss, sobald das Geld im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier
wachsen, aber die Fürbitte der Kirche steht allein auf dem Willen
Gottes.
29.Wer weiß denn, ob alle Seelen im Fegefeuer losgekauft werden
wollen, wie es beispielsweise beim heiligen Severin und Paschalis nicht
der Fall gewesen sein soll. 30.Keiner ist der Echtheit seiner Reue gewiss,
viel weniger, ob er völligen Erlass (der Sündenstrafe) erlangt
hat.
31.So selten einer in rechter Weise Buße tut, so selten kauft einer
in der rechten Weise Ablass, nämlich außerordentlich selten.
32.Wer glaubt, durch einen Ablassbrief seines Heils gewiss sein zu können,
wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern verdammt werden.
33.Nicht genug kann man sich vor denen hüten, die den Ablass des
Papstes jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die der Mensch
mit Gott versöhnt werde. 34.Jene Ablassgnaden beziehen sich nämlich
nur auf die von Menschen festgesetzten Strafen der sakramentalen Genugtuung.
35.Nicht christlich predigen die, die lehren, dass für die, die Seelen
(aus dem Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben, Reue nicht nötig
sei.
36.Jeder Christ, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlass
von Strafe und Schuld, auch ohne Ablassbrief.
37.Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, hat Anteil an allen Gütern
Christi und der Kirche, von Gott ihm auch ohne Ablassbrief gegeben.
38.Doch dürfen der Erlass und der Anteil (an den genannten Gütern),
die der Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie -
wie ich schon sagte - die Erklärung der göttlichen Vergebung
darstellen.
39.Auch den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor
dem Volk zugleich die Fülle der Ablässe und die Aufrichtigkeit
der Reue zu rühmen.
40.Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die Fülle der Ablässe
aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt sie
das nahe.
41.Nur mit Vorsicht darf der apostolische Ablass gepredigt werden, damit
das Volk nicht fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken
der Liebe vorzuziehen.
42.Man soll die Christen lehren: Die Meinung des Papstes ist es nicht,
daß der Erwerb von Ablass in irgendeiner Weise mit Werken der Barmherzigkeit
zu vergleichen sei.
43.Man soll den Christen lehren: Dem Armen zu geben oder dem Bedürftigen
zu leihen ist besser, als Ablass zu kaufen.
44.Denn durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe und wird der Mensch
besser, aber durch Ablass wird er nicht besser, sondern nur teilweise
von der Strafe befreit.
45.Man soll die Christen lehren: Wer einen Bedürftigen sieht, ihn
übergeht und statt dessen für den Ablass gibt, kauft nicht den
Ablass des Papstes, sondern handelt sich den Zorn Gottes ein.
46.Man soll die Christen lehren: Die, die nicht im überfluss leben,
sollen das Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls
für den Ablass verschwenden.
47.Man soll die Christen lehren: Der Kauf von Ablass ist eine freiwillige
Angelegenheit, nicht geboten.
48.Man soll die Christen lehren: Der Papst hat bei der Erteilung von Ablass
ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es
deshalb auch mehr als zur Verfügung gestelltes Geld.
49.Man soll die Christen lehren: Der Ablass des Papstes ist nützlich,
wenn man nicht sein Vertrauen darauf setzt, aber sehr schädlich,
falls man darüber die Furcht Gottes fahrenlässt.
50.Man soll die Christen lehren: Wenn der Papst die Erpressungsmethoden
der Ablassprediger wüsste, sähe er lieber die Peterskirche in
Asche sinken, als dass sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe
erbaut würde.
51.Man soll die Christen lehren: Der Papst wäre, wie es seine Pflicht
ist, bereit - wenn nötig -, die Peterskirche zu verkaufen, um von
seinem Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen gewisse Ablassprediger
das Geld aus der Tasche holen.
52.Auf Grund eines Ablassbriefes das Heil zu erwarten ist eitel, auch
wenn der (Ablass-) Kommissar, ja der Papst selbst ihre Seelen dafür
verpfändeten.
53.Die anordnen, dass um der Ablasspredigt willen das Wort Gottes in den
umliegenden Kirchen völlig zum Schweigen komme, sind Feinde Christi
und des Papstes.
54.Dem Wort Gottes geschieht Unrecht, wenn in ein und derselben Predigt
auf den Ablass die gleiche oder längere Zeit verwendet wird als für
jenes.
55.Die Meinung des Papstes ist unbedingt die: Wenn der Ablass - als das
Geringste - mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst
gefeiert wird, sollte das Evangelium - als das Höchste - mit hundert
Glocken, hundert Prozessionen und hundert Gottesdiensten gepredigt werden.
56.Der Schatz der Kirche, aus dem der Papst den Ablass austeilt, ist bei
dem Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt.
57.Offenbar besteht er nicht in zeitlichen Gütern, denn die würden
viele von den Predigern nicht so leicht mit vollen Händen austeilen,
sondern bloß sammeln.
58.Er besteht aber auch nicht aus den Verdiensten Christi und der Heiligen,
weil diese dauernd ohne den Papst Gnade für den inwendigen Menschen
sowie Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren bewirken.
59.Der heilige Laurentius hat gesagt, dass der Schatz der Kirche ihre
Armen seien, aber die Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung
seiner Zeit.
60.Wohlbegründet sagen wird, dass die Schlüssel der Kirche -
die ihr durch das Verdienst Christi geschenkt sind - jenen Schatz darstellen.
61.Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes allein zum
Erlass von Strafen und zur Vergebung in besonderen, ihm vorbehaltenen
Fällen.
62.Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium von der
Herrlichkeit und Gnade Gottes.
63.Dieser ist zu Recht allgemein verhasst, weil er aus Ersten Letzte macht.
64.Der Schatz des Ablasses jedoch ist zu Recht außerordentlich beliebt,
weil er aus Letzten Erste macht.
65.Also ist der Schatz des Evangeliums das Netz, mit dem man einst die
Besitzer von Reichtum fing.
66.Der Schatz des Ablasses ist das Netz, mit dem man jetzt den Reichtum
von Besitzenden fängt.
67.Der Ablass, den die Ablassprediger lautstark als außerordentliche
Gnaden anpreisen, kann tatsächlich dafür gelten, was das gute
Geschäft anbelangt.
68.Doch sind sie, verglichen mit der Gnade Gottes und der Verehrung des
Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig.
69.Die Bischöfe und Pfarrer sind gehalten, die Kommissare des apostolischen
Ablasses mit aller Ehrerbietung zuzulassen.
70.Aber noch mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, dass
jene nicht anstelle des päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien
predigen.
71.Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei
verworfen und verflucht.
72.Aber wer gegen die Zügellosigkeit und Frechheit der Worte der
Ablassprediger auftritt, der sei gesegnet.
73.Wie der Papst zu Recht seinen Bannstrahl gegen diejenigen schleudert,
die hinsichtlich des Ablassgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug
ersinnen.
74.So will er viel mehr den Bannstrahl gegen diejenigen schleudern, die
unter dem Vorwand des Ablasses auf Betrug hinsichtlich der heiligen Liebe
und Wahrheit sinnen. 75.Es ist irrsinnig zu meinen, dass der päpstliche
Ablass mächtig genug sei, einen Menschen loszusprechen, auch wenn
er - was ja unmöglich ist - der Gottesgebärerin Gewalt angetan
hätte.
76.Wir behaupten dagegen, dass der päpstliche Ablass auch nicht die
geringste lässliche Sünde wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft.
77.Wenn es heißt, auch der heilige Petrus könnte, wenn er jetzt
Papst wäre, keine größeren Gnaden austeilen, so ist das
eine Lästerung des heiligen Petrus und des Papstes. 78.Wir behaupten
dagegen, dass dieser wie jeder beliebige Papst größere hat,
nämlich das Evangelium, "Geisteskräfte und Gaben, gesund
zu machen" usw., wie es 1. Kor. 12 heißt. 79.Es ist Gotteslästerung
zu sagen, dass das (in den Kirchen) an hervorragender Stelle errichtete
(Ablass-) Kreuz, das mit dem päpstlichen Wappen versehen ist, dem
Kreuz Christi gleichkäme.
80.Bischöfe, Pfarrer und Theologen, die dulden, dass man dem Volk
solche Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft ablegen müssen.
81.Diese freche Ablasspredigt macht es auch gelehrten Männern nicht
leicht, das Ansehen des Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar
vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen.
82.Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht das Fegefeuer aus um
der heiligsten Liebe und höchsten Not der Seelen willen - als aus
einem wirklich triftigen Grund -, da er doch unzählige Seelen loskauft
um des unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen - als aus einem
sehr fadenscheinigen Grund -?
83.Oder: Warum bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern für die Verstorbenen
bestehen, und warum gibt er (der Papst) nicht die Stiftungen, die dafür
gemacht worden sind, zurück oder gestattet ihre Rückgabe, wenn
es schon ein Unrecht ist, für die Losgekauften zu beten?
84.Oder: Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und
dem Papst, dass sie einem Gottlosen und Feinde erlauben, für sein
Geld eine fromme und von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch um der
eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen erlösen sie
diese nicht aus freigeschenkter Liebe?
85.Oder: Warum werden die kirchlichen Bußsatzungen, die "tatsächlich
und durch Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft und tot
sind, doch noch immer durch die Gewährung von Ablass mit Geld abgelöst,
als wären sie höchst lebendig? 86.Oder: Warum baut der Papst,
der heute reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens die eine
Kirche St. Peter lieber von seinem eigenen Geld als dem der armen Gläubigen?
87.Oder: Was erlässt der Papst oder woran gibt er denen Anteil, die
durch vollkommene Reue ein Anrecht haben auf völligen Erlass und
völlige Teilhabe? 88.Oder: Was könnte der Kirche Besseres geschehen,
als wenn der Papst, wie er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage jedem
Gläubigen diesen Erlass und diese Teilhabe zukommen ließe?
89.Wieso sucht der Papst durch den Ablass das Heil der Seelen mehr als
das Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe
jetzt auf, die doch ebenso wirksam sind?
90.Diese äußerst peinlichen Einwände der Laien nur mit
Gewalt zu unterdrücken und nicht durch vernünftige Gegenargumente
zu beseitigen heißt, die Kirche und den Papst dem Gelächter
der Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich zu machen.
91.Wenn daher der Ablass dem Geiste und der Auffassung des Papstes gemäß
gepredigt würde, lösten sich diese (Einwände) alle ohne
weiteres auf, ja es gäbe sie überhaupt nicht.
92.Darum weg mit allen jenen Propheten, die den Christen predigen: "Friede,
Friede", und ist doch kein Friede.
93.Wohl möge es gehen allen den Propheten, die den Christen predigen:
"Kreuz, Kreuz", und ist doch kein Kreuz.
94.Man soll die Christen ermutigen, dass sie ihrem Haupt Christus durch
Strafen, Tod und Hölle nachzufolgen trachten
95.und dass die lieber darauf trauen, durch viele Trübsale ins Himmelreich
einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu beruhigen.
|
|