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Tel Hazor Der Tell Hazor befindet sich im oberen Jordantal (Hulatal) ca. 20 km. vom See Genezareth nach Norden. Der Größe nach ist es die bedeutendste Ausgrabungsstätte Israels. Mindestens 22 Besiedlungsschichten (3.-2.Jt. v. Chr.) konnten identifiziert werden und man stellte fest, dass schon 2700 v. Chr. hier eine Stadt existiert haben muss. Die ersten ägyptischen Dokumente, die Hazor anführen, stammen aus dem 19. Jh. v. Chr. Zur Zeit der Landnahme Israels unter Josua wird eine Koalition von kanaanäischen Herrschern unter Führung des Königs Jabin von Hazor durch die Israeliten vernichtend geschlagen und die Stadt durch Brand zerstört (Jos. 11,1ff; 12,19). Nachdem es wieder zu einem kanaanäisches Machtzentrum geworden war, wieder unter einem König namens Jabin, wird dessen Heerführer Sisera durch die Richterin Debora und ihren Feldherrn Barak vernichtend geschlagen (Ri. 4,1-24). Unter Salomo wird Hazor (neben Megiddo und Geser) zu einer Garnisonstadt ausgebaut (1. Kö. 9,15ff) und befestigt. Der Assyrerkönig Tiglatpileser III. erobert es 732 v. Chr. und verschleppt viele Bewohner (2. Kö. 15,29). Die israelitische Stadt Hazor besaß ein großartiges Wasserversorgungssystem aus dem 10. Jh. v.Chr. |
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