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Bibelstellen zu Bethel Übersicht Israelübersicht Bethlehem

Bethel

Bethel liegt 19 km nördlich von Jerusalem und wird erstmals bei dem Wanderungen Abrams erwähnt, als ein Ort, in dessen Nähe er einen Altar baute und den Namen des Herrn anrief.
Nach seinem Aufenthalt in Ägypten kehrte Abraham nach Bethel zurück.

Hier hat Jakob seinen Traum von der Himmelsleiter und erhält die Nachkommenverheißung. Er gab dem Ort, der früher Lus hieß, den Namen Bethel und errichtete einen Gedenkstein. Nach seinem Aufenthalt bei Laban kehrte auch er hierher zurück und wurde erneut von Gott gesegnet.

Bethel wird als Ort des israelischen Hinterhaltes erwähnt, als Ai erobert wird.

Jahrhunderte später, bei der Besiedelung des verheißenen LAndes, ließ Israel sich auch hier nieder.

Das israelitische Heiligtum in Bethel (das steinerne Mal Jakobs) existierte lange Zeit - in der Richterzeit waren hier Stiftshütte und Bundeslade und die Israeliten begaben sich dorthin, um den Herrn zu befragen und ihm zu opfern.

Die Richterin Debora wohnte in der Nähe von Bethel,

Samuel besuchte den Ort auf seiner jährlichen Rundreise.

Zur Zeit Elias gab es dort eine Prophetenschul.

Bethel war ein wichtiges Stammeszentrum.

Es war auch strategisch günstig gelegen und wurde Standort des Hauptteils der ständigen Streitmacht Salomos.

Mit der Errichtung des Tempels in Jerusalem nahm Bethels Bedeutung als Kultstätte ab.

Als Salomos Reich zusammenbrach, errichtete Jerobeam in Bethel einen Altar und stellte ein goldenes Stierbild auf, um zu verhindern, daß seine Untertanen nach Jerusalem pilgerten.

Amos wurde vom Oberpriester Amazja der Stadt verwiesen.

Bethel fiel wahrscheinlich 722 v.Chr. als die Assyrer Israel eroberten: Jeremia sah dies als verdientes Gottesgericht. Auch danach hatte Bethel offenbar eine kultische Funktion.

König Josia von Juda zerstörte im Rahmen seiner Reformation auch das Heiligtum Jerobeams in Bethel und erfüllte die Prophezeiung aus 1. Könige 13,2.

Als Israel ins Exil mußte, ließen sich die Assyrer in Bethel nieder; bei der Rückkehr aus dem Exil zogen einige wieder nach Bethel. Unter den Rückkehrern aus dem babylonischen Exil werden 223 Menschen aus Bethel und Ai.

Im NT erinnert Johannes 1,51 noch einmal indirekt an die einstige Heilsbedeutung Bethel´s: Jesus sagt seinen Jüngern, sie würden, wie einst Jakob in Bethel, "den Himmel offensehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn".

Bethel wird mit dem heutigen Beitin identifiziert, das ca. 19 km nördlich von Jerusalem liegt.

Ausgrabungen bezeugen eine durchgängige Besiedlung von 200 v.Chr. bis in christliche Zeit.

Wahrscheinlich blieb Bethel die Zerstörung während der assyrischen Eroberung erspart.

Bethel verfügte über eine hervorragende Wasserversorgung, die es zu einem begehrten Siedlungsort machte.

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