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Reisebericht von einem Partnerschaftsbesuch des Ev. Dekanates Bad Marienberg
bei der GKPS in Indonesien
Übersicht Indonesien-Übersicht Bericht vom Partnerschaftsbesuch
Hilde Remy Martin Fries Sigrid tropp Eckhard Schmitt Ernst Robert Daub Elisabeth Steinhard
- in diesem Bild kann man die einzelnen Personen anklicken und erhält weitergehende Informationen -
Eine Delegation des Evangelischen Dekanates Bad Marienberg besuchte vom 11. - 25. September 2000 die Simalungun-Batak-Kirche (GKPS) in Indonesien.
Unter Leitung von Dekan Martin Fries hat die Delegation mit der neugewählten Kirchenleitung der GKPS über Förderungen konkreter Projekte im Rahmen der bestehenden Partnerschaft beraten.
Der Delegation gehörten an: die Dekanatssynodale Hilde Remy, Dekan Martin Fries aus Hachenburg-Altstadt, Sigrid Tropp und Pfarrer Eckhard Schmitt aus Liebenscheid, Ernst Robert Daub aus Emmerichenhain sowie Elisabeth Steinhard aus Kirburg.

Nach der Besichtigung verschiedener Projekte schlug die Delegation der Kirchenleitung der GKPS vor, besonders das Drop-out-Projekt für Jugendliche ohne Schulabschluss in Pematang-Siantar fördern zu wollen.
Die Kirchenleitung nannte ihrerseits auch Wünsche an die Partner im Blick auf Hilfe bei der Förderung der Fortbildung und Professionalisierung der Pfarrer/innen sowie einige Bauvorhaben der GKPS.
Zum Programm der Reisegruppe gehörten neben den Gesprächen mit der Kirchenleitung und der Pfarrerschaft vor allem die Kontakte zu Mitarbeiter/innen und Gemeinden der Partnerkirche, sowie Besuche der Ausbildungsstätten, der medizinischen Einrichtungen und der Entwicklungsprojekte der GKPS.
Neben den Diensten und Aktivitäten der GKPS interessierte sich die Delegation vor allem dafür, wie die Partnerkirche im vorwiegend ländlichen Bereich (Nordsumatra) und in der 10-Millionen-Metropole Jakarta lebt. Das Verhältnis von Christen und Moslems war ebenfalls oft Gegenstand der Gespräche. Indonesien ist das Land mit der weltweit größten moslemischen Bevölkerung.
Tief beeindruckt ist die Gruppe von der erfahrenen Gastfreundschaft. In vielen Zeichen und Gesten brachten Kirchenleitung, Gemeinden und Mitglieder der GKPS ihre Gastfreundschaft zum Ausdruck. Im Haus des Ephorus (Bischof) wurde - einem alten Simalungunbrauch folgend - den Gästen zu ehren ein Huhn auf besondere Weise zubereitet und das "Mahl der Freundschaft" miteinander gehalten.